„Wir haben angefangen und es hat sich gelohnt diesen Weg zu gehen.“ Mit diesen Worten beendete Ute Hötzer ihre kleine Ansprache zur feierlichen Eröffnung der Ateliers am Alten Schlachthof in Pforzheim. Sie stellt zusammen mit den Pforzheimer Künstlern Harald Kröner, Silke Helmerdig, Anina Gröger und Christof Grosse den künstlerischen Beirat, der für die Vergabe der Ateliers und die Auswahl aus den vielen Bewerbungen verantwortlich ist.
Die Genossenschaft Gewerbekultur ist seit einigen Jahren dabei, das sanierungsbedürftige Gebäude am Ostende der Nordstadt in ein Quartier umzubauen, das Gewerbe, Kunst, Kultur und Wohnen vereint. Durch die Fertigstellung von 16 Ateliers, die nun erstmals für das interessierte und zahlreich erschienene Pforzheimer Publikum gemeinsam geöffnet wurden, ist zeitnah ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu diesem ambitionierten Projekt geschafft worden.
Die Vielfalt der Arbeitsfelder ist beeindruckend, sie bilden Porzellan und Keramik, Schmuck, Mode, Polsterei, Fotografie, Malerei und Grafik ab. Auch die Persönlichkeiten und das kreative Potential, das hier zusammentrifft, sucht seinesgleichen: junge, hippe Startup-Künstler, die zum Teil noch an der Hochschule studieren arbeiten mit anerkannt kreativen Köpfen aus Pforzheim und der Region.
Den ganzen Tag über war ein reges Kommen und Gehen in den Ateliers. Die über 20 Kunstschaffenden, die die Ateliers betreiben, waren unentwegt damit beschäftigt, die vielen Fragen zu beantworten und ihre fertigen und unfertigen Kunstwerke zu zeigen und zu erklären. Für die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher gab es Mitmach- und Probierangebote, die Ateliers boten Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen an. Kaum jemand ließ es sich nehmen, alle Räume zu besichtigen und sich vom Team der Gewerbekultur über die weiteren Pläne zum Aus- und Umbau des Areals informieren zu lassen.
Von Jörg Schneider
Fotos: Winfried Reinhardt














